Gemeinde Dettingen an der Iller

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Sehenswert

Als besondere Sehenswürdigkeiten in unserer Gemeinde gelten:

Unterdettinger Kapelle

Die denkmalgeschützte Unterdettinger Kapelle

Das heutige Bauwerk stammt mit Ausnahme des Turmes, der noch viel älter ist, aus dem 18. Jahrhundert. Die Kapelle ist dem heiligen Vitus und der heiligen Agatha geweiht. Im Innern befinden sich schöne spätbarocke Holzfiguren.

Im Turm läutet täglich eine Glocke, die im Jahr 1510 gegossen worden ist. Der Vorplatz wurde 2012 neu gestaltet. Dabei wurde auch eine Bronzeguss-Säule mit Motiven des heiligen Vitus aufgestellt.

Alte Post

Das benachbarte denkmalgeschützte Gebäude "Alte Post"

An diesem Platz stand in früherer Zeit das Pfarrhaus der selbstständigen Pfarrei Unterdettingen. Infolge des 30-jährigen Krieges wurde diese Pfarrei um das Jahr 1640 der Oberdettinger Pfarrei zugeordnet. Das heutige Gebäude wurde ca. 1830/40 erbaut. Es gehörte lange Zeit zur benachbarten Brauerei (Gasthaus Zum Adler). Ab Eröffnung des regelmäßigen Postbetriebes für unsere Gemeinde durch die Thurn & Taxis-Gesellschaft befand sich hier bis zum Jahr 1955 die örtliche Poststelle. Daher die Bezeichnung "Alte Post".

Das Gebäude wurde 1980 unter Denkmalschutz gestellt. Die Gemeinde hat es wegen drohenden Verfalls durch das undichte Dach im Jahr 1992 erworben und das Dach saniert. 1994 wurde es an eine ortsansässige Familie verkauft und von dieser 1994 - 96 mit viel Arbeit und finanziellem Aufwand denkmalschutzgemäß schön hergerichtet.

Kirche Mariä Himmelfahrt

Die im Denkmalbuch eingetragene Kirche "Mariä Himmelfahrt"

Dieses für ein Dorf in der seinerzeitigen Größe (ca. 950 Einwohner) sehr stattliche Gotteshaus wurde 1911/1913 nach dem Abbruch der in den ältesten Teilen auf das Jahr 1271 zurückdatierten Vorgängerin erbaut. Der Neorenaissancebau besteht aus einem Langhaus mit flacher kassetierter Decke, einem Querhaus mit kassetiertem Tonnengewölbe und einem halbrund schließenden Chor.

Die neoklassizistischen Altäre, die nach Entwürfen von Franz Müller (Saulgau) hergestellt worden sind, beziehen sich thematisch ganz auf die Kirchenpatronin: rechter Seitenaltar mit Mariä Verkündigung, linker Seitenaltar mit Christi Geburt sowie im Hochaltar Mariä Himmelfahrt mit ihren Eltern Anna und Joachim.

Autobahn-Raststätte

Die 1. künstlerisch gestaltete Autobahn-Raststätte Deutschlands "Illertal-Ost".

Der bekannte österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser hat als Erster in der Nähe von Wien eine Autobahn-Raststätte außen und innen künstlerisch gestaltet. Aufgrund des großen Anklangs sind daraufhin in Österreich weitere Raststätten künstlerisch gestaltet worden.

Nach diesem Vorbild durfte der österreichische Architekt und Künstler Herbert Maierhofer an der A7 auf unserem Gemeindegebiet (beidseitige Rastanlage Illertal) im Jahr 1995 die erste künstlerisch gestaltete Autobahn-Raststätte in Deutschland planen und mit einem privaten Investor verwirklichen.

Mit der besonderen Gestaltung soll die Toleranz und Gastfreundschaft Baden-Württembergs/Deutschlands zum Ausdruck gebracht werden. Sie soll auch in unserer mobilen Zeit das Verschmelzen der Kulturen und das friedliche Zusammentreffen von unterschiedlichen Menschen symbolisieren. Besonders für Familien mit Kindern ist diese Raststätte ein beliebter baulicher und farblicher 'Tupfer' auf der oft langen und eintönigen Fahrt auf der Autobahn. Die Raststätte ist im November 1997 in Betrieb genommen worden.

Bei der Inbetriebnahme und seither ist schon oft in den Medien über diese besondere Raststätte berichtet worden. Wenn Dettinger erklären sollen, wo ihr Heimatort liegt, ist der Hinweis auf diese Vielen bekannte Raststätte oft eine große Erleichterung.

Dettinger/Illertaler Dorfmuseum

Das Dettinger/Illertaler Dorfmuseum mit Backhäusle und funktionsfähiger Schmiede (Inbetriebnahme Mai 1994).

Eine Besichtigung ist an den in der Presse angekündigten Öffnungs- und Veranstaltungstagen sowie nach Vereinbarung unter Tel. 07354 7053 möglich.

Wasserturm

Der ehemalige Wasserturm, dessen Außenfassade künstlerisch gestaltet worden ist.

Erbaut: 1951/52, Höhe: 28 m, max. Inhalt: 300 cbm, in Funktion bis Juni 1997, künstlerische Außenfassade: 1999

Rathaus-Vorplatz

Der im Jahr 2003 neugestaltete Rathaus-Vorplatz mit der auf die Dorfgeschichte Bezug nehmenden Brunnenanlage:

ein Wasserlauf symbolisiert die Lage an der Iller, weil es in Süddeutschland 9 Ortschaften mit dem Namen Dettingen gibt, ist der Zusatz 'an der Iller' oft wichtig. Ein Wasserrad- und Mühlstein-Brunnen soll darauf hinweisen, dass die Dettinger schon seit Jahrhunderten, die Wasserkraft gut zu nutzen wissen. Durch einen Korbmacher ist jenen Dettinger Korbmachern, die im 19. Jahrhundert wegen ihrer qualitätsvollen Korbwaren im weiten Umkreis geschätzt waren und allen Dettingern, die im Laufe der Jahrhunderte als fleißige und sympathische Menschen hier gelebt haben, mitten in unserem Dorf ein Denkmal gesetzt worden.

Der Wasserrad-Brunnen, der Korbmacher ('Greaddamachr') und die Biber sind im Jahr 2003 von dem Münchner Künstler Dr. Alexander Henselmann entworfen und gestaltet worden.

Festhalle

Die gemeindliche Festhalle

Sie ist seit ihrer Fertigstellung im Mai 1989 schon vielfach von für ihr Bauvorhaben Anregungen suchenden Delegationen als dorfgemäßes Vorbildprojekt besichtigt worden. Sie wird auch von auswärtigen Hochzeits-Gesellschaften immer wieder gern für ihre Hochzeitsfeiern genutzt .

Fußballplatz beim Wasserturm

Der stadionähnliche Fußballplatz beim Wasserturm mit der künstlerisch gestalteten Außenfassade des benachbarten ehemaligen Wasserturmes und an einer schmucken Gaststätte ("Westpoint") mit Blick von der Terasse auf das Spielfeld.

Weitere Informationen

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